Das Leitbild der isfa

Das Leitbild hat die Aufgabe, für das Handeln aller in der isfa Tätigen eine übergeordnete Orientierung zu geben. Es postuliert keine Abgrenzung gegen gesellschaftliche Gruppen oder Haltungen, es sei denn gegen solche, die sich selbst durch Ausgrenzung, Separation und Hierarchie bzw. durch undemokratische Strukturen kennzeichnen.

 

Entwicklung

Das Leitbild der isfa wurde partizipativ erstellt, schriftlich fixiert und öffentlich kommuniziert. Es hat seinen Ursprung im 1980 gegründeten isfa e. V. und ist im Laufe der Jahrzehnte mehrfach weiterentwickelt worden. Ergebnis einer grundsätzlichen Neuformulierung war das Leitbild, wie es 2005 im Rahmen der Erstzertifizierung nach LQW (Lernerorientierte Qualitätssicherung i. d. Weiterbildung) aus den damals erarbeiteten Leitsätzen erstellt wurde. Eine Aktualisierung - bei inhaltlicher Kontinuität - hat das Leitbild im Zuge der Erneuerung unseres QM-Systems in 2018 erfahren. Es legt die allgemeinen Ziele der Arbeit in der isfa fest, formuliert eine Definition gelingenden Lernens im Sinne dieser Ziele und beschreibt grundsätzliche Merkmale der Kommunikation der Menschen in der isfa.

 

Grundlagen für das Leitbild sind

  • die Satzungen (bzw. Gesellschaftsverträge) der isfa, die festlegen, welche bildungspolitischen Ziele die isfa verfolgt;
  • ein Menschenbild des gleichberechtigten, selbständig denkenden und verantwortlich handelnden Menschen in der arbeitsteiligen und gemischt-kulturellen Gesellschaft;
  • demokratische Entscheidungsstrukturen auf allen Handlungsebenen sowie die Grundsätze des Gender Mainstreaming und des Diversity Management.

Bei der Umsetzung unserer Aufgaben und Werte sind wir politisch und konfessionell unabhängig und unparteiisch, jedoch vertreten wir die Positionen unseres Leitbildes auf der Basis des Grundgesetzes und der Menschenrechte.

 

Kommunikation

Sowohl in der pädagogischen Arbeit als auch im kollegialen Umgang sind Merkmale wie Respekt, Akzeptanz und Toleranz die bestimmenden Kriterien unserer Kommunikation. Diese Haltung prägt den Umgang aller in der isfa Arbeitenden und Lernenden in gleicher Weise, unabhängig von ihrer Funktion. Verantwortung und Hilfe, Zuständigkeiten und Kooperationen sind transparent definiert und werden auf allen Ebenen wahrgenommen.

 

Definition gelingenden Lernens

Die isfa versteht unter gelingendem Lernen einen Prozess sowohl der einzelnen Teilnehmer*innen als auch der Lerngruppe, in dem das Lehrgangsziel abprüfbar erreicht wird und die Teilnehmer*n auch das subjektive Empfinden der Zielerreichung hat.

Die persönliche Entwicklung des/der Teilnehmer*in soll dem Lehrgangsziel adäquat sein, d. h. er/sie kann Sinn und Inhalte des Lehrgangsziels mit sich und seiner/ihrer Lebenswelt in Beziehung setzen. Dabei besteht immer auch als allgemeines, übergeordnetes Ziel die Verbesserung der Integration in Beschäftigung und Gesellschaft. Diesen Zusammenhang drückt auch der Leitsatz der isfa aus: Integration durch Qualifikation.

Neben den inhaltlichen Lernzielen soll der/die Teilnehmer*in die entsprechende Transferkompetenz erlangen, d. h. die Fähigkeit, die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auch auf reale Anforderungssituationen zu übertragen und sie dort handelnd anzuwenden.

Zertifikats-Nr.: 2011-2008

Zertifikats-Nr.: 2011-2009

Aktuelles

35 Jahre isfa!

 

1980 wurde die isfa als gemeinnütziger Verein zur Förderung beruflicher und gesellschaftlicher Integration in Kiel gegründet.

 

Seit dieser Zeit hat sich das Gesicht der isfa ebenso gewandelt, wie sich ihre Aufgaben entwickelt haben.

 

Geblieben ist bis heute der Grundsatz der Verknüpfung von Bildung mit gesellschaftlichen Zielen: Integration durch Qualifikation.

Kontakt

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isfa

Lange Reihe 10-12

24103 Kiel

Tel. 0431-987006

 

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